"...wie von einem Zauberkreis umschlossen..." ________
Mühlberger Tage 2009: Josef Mühlberger-Künstlerische Beziehungen
Ein Ausstellungsprojekt in der Stadtbücherei im Schloss, Eislingen 03.04.-13.05 2009 Veranstalter: kunstverein eislingen

Der Leseraum der Eislinger Stadtbücherei im Schloss wird zur Installation, die Sitzgruppe inbegriffen, die nach wie vor die Besucherinnen und Besucher der Bücherei zum Verweilen einlädt.
Eine künstlerische Beziehung verbindet mich auch mit Brigitte Lambert, Sprachwissenschaftlerin aus Melbourne, und einer Vielzahl von Autorinnen und Autoren, die an diesem Zauberkreis-Projekt mitgewirkt haben.
Was verbindet Sie mit Josef Mühlberger?
Diese Frage stellte ich Menschen, die in ganz unterschiedlicher Weise mit Josef Mühlberger in Beziehung stehen. Sie schickten Texte, Zeichnungen, Gedichte, Fotos, die nun miteinander immer wieder neue Bezüge herstellen, sich vernetzen im Mühlberger'schen Zauberkreis. Mühlberger war ein großer Pflanzenfreund. Mehr noch: Er sah den Menschen im kosmischen Miteinander mit Pflanzen und Tieren. So verwandelt sich der Leseraum in einen Mikrokosmos, in dem sich allerhand Pflanzen versammeln, zu denen sich die vielfältigen Kommentare der Mitwirkenden aus Tschechien, Österreich, Italien, Australien und Deutschland gesellen.


Auf Folie gedruckt fallen die Beiträge wie Blätter herab.
Brigitte Lambert: Auch die Australierin Brigitte Lambert schreibt (und ‚bildert’) über ihren Bezug zu Josef Mühlberger.

„Mühlberger und das Känguru“ nennt sie ihre Auseinandersetzung mit ihm. Biografische Parallelen tauchen auf, das Leben zwischen und mit zwei Kulturen, zwei Sprachen. Brigitte Lambert ist in Nürnberg geboren, geriet -wie Mühlberger- als Folge des Zweiten Weltkrieges in ein anderes Land, eine andere Kultur. Und ergriff dies, wie er, als biografische Chance. In ihren sozio-linguistischen Studien beschäftigt sie sich mit Fragen der Interkulturalität.
Die Installation basiert auf Beiträgen von:
* Prof. Dr. Hermann Bausinger, Tübingen /Otto Wolfgang Bechtle, Esslingen /N. /Hans Bender, Köln /Max Beckschäfer, München /Prof. Leopoldo Bibbò, Trient, Italien /Marlies Birkle, Bad Boll /Heinrich Domes, Göppingen /Marianne Döbbelin, Schwäbisch Gmünd /Günther Frank, Eislingen /Walter Gröner, Edenkoben /Ursula Haas, München /Peter Härtling, Mörfelden-Walldorf /Lotte Hauser, Holzhausen / Klaus Heider, Bad Boll / Wilhelm Höfer, Gärtnerei, Eislingen / Josef Hrubý, Pilsen, Tschechien /Dr. Gerd Kolter, Eislingen /Paul Kottmann, Eislingen /Dr. Susanne Lange-Greve, Heubach /Prof. Dr. Elke Mehnert, Pilsen, Tschechien / Mgr. Lukas Motycka, Olmütz, Tschechien /Iris Mühlberger, Rot am See /Martin Mundorff, Eislingen /José F.A. Oliver, Hausach /Prof. Dr. Wolfgang Popp, Siegen /Ursula Riegraf, Eislingen /Peter Ritz, Eislingen /Sarah Ripp, Eislingen /Prof. Dr. Uli Rothfuss, Calw /Christa Rothmeier, Klosterneuburg, Österreich /Peter R. Rüede, Leonberg /Peter Salomon, Konstanz / Walle Sayer, Horb /Dr. Wolfgang Schmauz, Eislingen /Jenny Schon, Berlin /Dr. Eva Schulz, Melbourne, Australien /Horst Steiner, Eislingen /Tina Stroheker, Eislingen /Monika Taubitz, Meersburg /Gustl Tham, Eislingen /Prof. Dr. Ludvik Václavek, Olmütz, Tschechien /Rainer Werner, Eislingen /Reiner Wieland, Heubach-Lautern /Marcus Zecha, Zell u.A. /Heidemarie Ziebandt, Steinenkirch /Walter Ziegler, Göppingen /Prof. Dr. Hans Dieter Zimmermann, Berlin
Ihnen gilt mein großer Dank und meine Anerkennung.
Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen.