- Der Kopf ist ein Planet im Weltraum
- Kunstraum ÖR25, Göppingen
- Eine Installation im Prozess
- 2021-2023
Im Fokus des Atelierprojekts stehen Themen, die in meiner künstlerischen Arbeit noch keinen Abschluss gefunden haben. Es geht um Angedachtes und Liegengelassenes, um Aktuelles und Vergangenes, um fast Geglücktes und Gescheitertes. Raum und Zeit als universelle Themen werden im künstlerischen Prozess zu Forschungsmotiven, die in unterschiedlichen Annäherungen und Betrachtungen befragt werden.
"Die einzelnen Arbeiten in ihrer dräuenden Uneindeutigkeit akkumulieren zu einer irrealen Gesamtstimmung, in der die Gesetze der Logik wie ausgehebelt erscheinen. Man fühlt sich ein wenig schutzlos hier im Schutzraum. (...) Die Membran ist dünn zwischen Traum und Welt, zwischen Keller und Erdgeschoss. (...) Namenlose Objekte, die grotesk geheimnisvoll im Raum herumstehen, als würden sie schon lange auf bessere Zeiten warten. Das Video einer stürmischen See in der Schleuse zum Fluchtweg, vor deren gewaltiger Kraft wir Menschen uns nur klein und verloren fühlen können."
Auszug aus der Einführungsrede von Vivien Sigmund am 3.4.2025
GEDOK Galerie, Stuttgart
Mit einem Beitrag von Regina Rechsteiner (Autorin, Esslingen): Das Tier in mir.
28.4.–7.5 2022
Das Kellergeschoss unter der Erde ist verborgen und birgt Verborgenes. In der Psychoanalyse steht es für die tiefen Schichten des Unbewussten, für unentdeckte Schätze und versteckte Ressourcen, aber auch für Ängste, negative und nicht erlaubte Gefühle. Der Keller ist ›das dunkle Wesen des Hauses, das Wesen, das an den unterirdischen Mächten teilhat.‹ (Gaston Bachelard).
Vivien Sigmund, Kunsthistorikerin (Stuttgart)
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Being resonant with the mountains
To get to the the installation on the top floor of Fundaziun Nairs the visitors have to climb up a narrow spiral stairway. Following the voices they arrive at a spacious attic where tun e resun are hissing, croaking, humming and trilling. Large size video projections of Monika Drach are coalescing with this unconventional group sound.
With the friendly assistance of
Kulturförderung Graubünden, Ernst Göhner Stiftung, Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Willi Muntwyler-Stiftung, Pastora-Stiftung, Blüchert Stiftung, Bibliotheca Engiadinaisa, Lia Rumantscha, Fundaziun Giovannina Bazzi-Mengiardi, Fundaziun Nairs, Cumün da Scuol, Bündner Kantonalbank und Hotel Aurora Ardez.
In Resonanz mit den Bergen
Ein audiovisuelles Projekt von Monika Drach, Gianna Vital-Janett + tun e resun
Das Dachgeschoss in Nairs müssen die Besucher*innen über eine enge Wendeltreppe erklimmen. Immer den Stimmen nach gelangen sie auf einen weitläufiger Dachboden, wo es tun e resun zischen, krächzen, summen und trällern lässt. Ins verzweigte Dachgebälk wirft Monika Drach großformatige Videoprojektionen, die mit den eigenwilligen Berggesängen der Projektgruppe eine Verbindung eingehen.
Mit freundlicher Unterstützung durch
Kulturförderung Graubünden, Ernst Göhner Stiftung, Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Willi Muntwyler-Stiftung, Pastora-Stiftung, Blüchert Stiftung, Bibliotheca Engiadinaisa, Lia Rumantscha, Fundaziun Giovannina Bazzi-Mengiardi, Fundaziun Nairs, Cumün da Scuol, Bündner Kantonalbank und Hotel Aurora Ardez.



die stunde stuerzt – 70 Jahre Kriegsende
Installation im Schaufenster
8. Mai 1945. 70 Jahre danach.

"Monika Drach bringt 70 Jahre deutsche Geschichte mit Bild- und Text-Elementen in den öffentlichen Raum. Direkt bei der Stadtbahn-Haltestelle Schloss-/Johannesstraße können Passanten Anregungen aus ihrer „Denkzone“ mitnehmen.
Der Lauf der Geschichte… ist kein linear fortschreitender Prozess, vielmehr ein dynamisches Gebilde, komplexen Entwicklungen unterworfen, ständig im Fluss.
Wegmarken … Jeder Mensch betrachtet Geschichte ganz subjektiv. Für jede/n Einzelne/n gibt es die wichtigen Ereignisse, Zäsuren, die als lebensprägend wahrgenommen werden. Jede/r setzt die Wegmarken anders. Sie werden immer wieder neu angelegt oder anders positioniert. Wer die letzten 70 Jahre deutsche Geschichte zurückdenkt und (wie die Künstlerin) in Begriffe fasst, entwickelt immer individuelle Assoziations- und Erinnerungsketten.
die stunde stuerzt… die Kapitulation, ein Ende; die Befreiung, ein Neuanfang… von was? Dann starten Entwicklungen, und sie führen… wohin? Schrecken, Ängste, Hoffnungen, Erwartungen – das war die Zäsur vor 70 Jahren. Auch heute erleben wir akute Bedrohungen, Krisen, die ganz unmittelbar Ängste auslösen.“
(Anke Sattel, Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg)
Im Kunstkontext
... Raum- und Audioinstallation ..
Künstlerhaus Ulm, 19.1. - 16.2.2020
Punkt Odbioru Sztuki Galerie, Lodz, Polen 11.1 - 8.2.2019






























































































